Tagesauflug am 24.10.2015 zur Burg Rabenstein

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Der letzte – nicht unumstrittene – Wiederaufbau wurde ab 1970 realisiert.
Nach manchem Eigentümer-Wechsel gehörte die Burg bis 1975 den Grafen von Schönborn.
Seit 2004 ist sie Besitz der Rabenstein Event GmbH.

Vor der Burg bogen wir rechts auf den Promenadenweg ab. Der Weg führte uns durch den bunten Herbstwald. Hier konnten wir bereits die ersten Felsüberhänge sehen, Reste der Uferlinie des Jurameeres, das vor Millionen von Jahren unser Gebiet bedeckte.

Nun gingen wir talwärts zum Renner-Felsen.
Hier wurden 1930 die Überreste einer Siedlung aus der Altsteinzeit entdeckt.

Unser Weg führte nun wieder bergauf nach Osten und wir durchquerten nach einiger Zeit das Schneiderloch.
Diese Höhle verdankt ihren Namen einer Sage, nach der sich hier im 30jährigen Krieg ein Schneider versteckt haben soll.
Im Mittelalter trug diese Höhle den Namen „Brunnloch“, nach einer Quelle, die zu ihren Füssen entspringt.

Wir wanderten nun in nördlicher Richtung das Ailsbachtal entlang.
Schließlich erreichten wir die Ludwighöhle.
Dies ist eine imposante Höhle, deren Hallen über 20 Meter hoch sind.
Ursprünglich trug diese Höhle die Namen „Hohenloch“ oder auch „Kühloch“.
Als König Ludwig I. im Jahre 1830 zu Gast auf Rabenstein weilte, wurde die Höhle ihm zu Ehren in „Ludwigshöhle“ umbenannt.

Hier überquerten wir wieder das Ailsbachtal und stiegen auf der Rabensteiner Seite wieder bergan.

An der Sophienhöhle vorbei, die als eine der schönsten Tropfsteinhöhlen der Fränkischen Schweiz gilt, erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Hier wartete in der Gutsschenke unser Mittagessen auf uns.

Der krönende Abschluss war dann noch die Greifvogel-Flugvorführung der Falknerei Burg Rabenstein.

Damit ging unser wunderschöner Ausflug zu Ende.

Jürgen Riedel